Veröffentlicht am: 2025-12-15

Das Alltagsleben ukrainischer Wissenschaftler und die Bedingungen kreativer Arbeit in „Lagern für Umsiedler” (1945–1952)

Halyna Klynova-Datsiuk , Alla Atamanenko
Echa Przeszłości
Rubrik: BEITRÄGE UND ABHANDLUNGEN
https://doi.org/10.31648/ep.12154

Abstract

Ziel dieses Beitrags ist es, eine einzigartige Periode in der Geschichte der ukraini­schen Wissenschaft zu untersuchen, als Flüchtlinge aus der Ukraine und aus europäischen Ländern, die von sowjetischen Truppen besetzt waren, in Lager für Vertriebene in Deutschland und Österreich kamen. Trotz der neuen und schwierigen Bedingungen organisierten die Wissenschaftler das wissenschaftliche Leben, stellten die Arbeit von Organisationen wieder her oder gründeten neue, setzten die Tätigkeit der aus Prag verlegten Ukrainischen Freien Universität fort und gründeten oder nahmen wissenschaftliche Verlage wieder auf. Trotz des großen Interesses am Leben der Vertreter verschiedener Nationen, dar­unter auch der Ukrainer, in den Vertriebenenlagern, bleiben der Aufenthalt der Wissenschaftler im Nach­kriegsdeutschland und -österreich sowie das soziokulturelle Umfeld, in dem sie lebten und das zweifellos ihre wissenschaftliche Arbeit prägte, in der Literatur unzureichend erforscht. Die vorliegende Studie stützt sich auf bisher unerschlossene Quellen, um die Biografien vieler Forscher um unbekannte Fakten zu er­gänzen und einen Einblick in die allgemeine wissenschaftliche Landschaft zu geben.

Schlagworte:

Migration, Lager für intern Vertriebene, ukrainische Wissenschaftle, Forscher, lüchtlinge, UNHCR, IRI

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Zitierregeln

Klynova-Datsiuk, H., & Atamanenko, A. (2025). Das Alltagsleben ukrainischer Wissenschaftler und die Bedingungen kreativer Arbeit in „Lagern für Umsiedler” (1945–1952). Echa Przeszłości, (XXVI/2), 159–183. https://doi.org/10.31648/ep.12154

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