Veröffentlicht am: 2025-12-15

Traumoffenbarungen als Element der Kommunikation in den Marienwallfahrtsorten im 17. Jahrhundert

Julia Pomian
Echa Przeszłości
Rubrik: BEITRÄGE UND ABHANDLUNGEN
https://doi.org/10.31648/ep.12150

Abstract

Im 17. und 18. Jahrhundert kam es zu einer intensiven Entwicklung des Marien­kultes, verbunden mit dem Engagement des Klerus für die Förderung von Wunderbildern. Die Entwick­lung der Marienstätten wurde durch solche Faktoren wie politische Unruhen, Naturkatastrophen und Epidemien beeinflusst. Der Kult der Gottesmutter wurde zu einem der wichtigsten Phänomene in der altpolnischen Gesellschaft und verband religiöse Frömmigkeit mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Marienstätten. Die Erstellung von Berichten über die Interventionen der Muttergottes war eine der wich­tigsten Aufgaben, die zur Krönung der Bilder und zur Veröffentlichung gedruckter Ausgaben von Wun­derbüchern führten, die zur Verbreitung des Kultes verwendet wurden. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, ausgewählte Traumerscheinungen vorzustellen, die in den Sanktuarien in Chełm, Leżajsk, Janów Lubelski und Vilnius niedergeschrieben wurden. Ein weiteres Forschungsproblem ist die Ausarbeitung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie für die Kultstätten der Muttergottes, die auf die Popula­risierung des Marienkults und die Stärkung religiöser Haltungen abzielten.

Schlagworte:

Religiosität, altpolnische Epoche, Katholizismus, Kult, Muttergottes, Erscheinungen

Dateien herunterladen

Zitierregeln

Pomian, J. (2025). Traumoffenbarungen als Element der Kommunikation in den Marienwallfahrtsorten im 17. Jahrhundert. Echa Przeszłości, (XXVI/2), 85–96. https://doi.org/10.31648/ep.12150

Zitiert von / Teilen

##plugins.themes.libcom.BOCookieBarText##