https://doi.org/10.31648/ep.12150
Im 17. und 18. Jahrhundert kam es zu einer intensiven Entwicklung des Marienkultes, verbunden mit dem Engagement des Klerus für die Förderung von Wunderbildern. Die Entwicklung der Marienstätten wurde durch solche Faktoren wie politische Unruhen, Naturkatastrophen und Epidemien beeinflusst. Der Kult der Gottesmutter wurde zu einem der wichtigsten Phänomene in der altpolnischen Gesellschaft und verband religiöse Frömmigkeit mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Marienstätten. Die Erstellung von Berichten über die Interventionen der Muttergottes war eine der wichtigsten Aufgaben, die zur Krönung der Bilder und zur Veröffentlichung gedruckter Ausgaben von Wunderbüchern führten, die zur Verbreitung des Kultes verwendet wurden. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, ausgewählte Traumerscheinungen vorzustellen, die in den Sanktuarien in Chełm, Leżajsk, Janów Lubelski und Vilnius niedergeschrieben wurden. Ein weiteres Forschungsproblem ist die Ausarbeitung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie für die Kultstätten der Muttergottes, die auf die Popularisierung des Marienkults und die Stärkung religiöser Haltungen abzielten.
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