Veröffentlicht am: 2025-12-15

Die Verfassung vom 3. Mai in zeitgenössischen Meinungen. Rund um die Publizistik der Jahre 1791–1792 (bis zu den Februar-Sejmiks)

Andrzej Korytko
Echa Przeszłości
Rubrik: BEITRÄGE UND ABHANDLUNGEN
https://doi.org/10.31648/ep.12152

Abstract

Der vorliegende Artikel ist ein Versuch, ausgewählte Meinungen zu analysieren, die in den Monaten nach der Verabschiedung das Bild der Verfassung vom 3. Mai in der polnisch- -litauischen Gesellschaft geprägt haben. Es werden die Aussagen direkter Zeugen der Ereignisse vom 3. Mai 1791 untersucht und die Emotionen aufgezeigt, die mit der Verabschiedung des neuen Gesetzes einhergingen. Es wird dargestellt, welche Argumente beide Seiten der politischen Auseinanderset­zung in der Zeit vor den – im Zusammenhang mit der Legalisierung der Verfassung – wichtigen Sejmiks im Februar 1792 vorbrachten. Es wurde versucht, das Ausmaß der politischen Emotionen, die Denk­weise, die Geschicklichkeit der verwendeten Argumentation und schließlich die für beide verfeindeten Parteien charakteristischen Haltungen und Wertesysteme, die sich in ihren politischen Programmen widerspiegelten, zu veranschaulichen. Die in dem Artikel angeführten Standpunkte und Bewertungen prägten die Meinung des Adels und entwickelten die politische Kultur, zeigten aber gleichzeitig die unter­schiedlichen Wege der Befürworter und Gegner des neu verabschiedeten Gesetzes auf, was in der Folge zu tragischen Ereignissen wie der Targowitzer Konföderation, Krieg mit Russland zur Verteidigung der Verfassung und die zweite Teilung der Republik Polen.

Schlagworte:

Verfassung vom 3. Mai, Vierjähriger Sejm, Meinung des Adels, Publizistik

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Zitierregeln

Korytko, A. (2025). Die Verfassung vom 3. Mai in zeitgenössischen Meinungen. Rund um die Publizistik der Jahre 1791–1792 (bis zu den Februar-Sejmiks). Echa Przeszłości, (XXVI/2), 123–146. https://doi.org/10.31648/ep.12152

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