Veröffentlicht am: 2025-12-15

Die Bevölkerung von Ermland und Masuren angesichts des Einmarsches der Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei im Jahr 1968 im Lichte der Dokumente des Sicherheitsapparats

Radosław Gross
Echa Przeszłości
Rubrik: DOKUMENTE UND MATERIALLIEN
https://doi.org/10.31648/ep.12159

Abstract

Der Artikel beschreibt die Reaktionen der Bevölkerung von Ermland und Masuren auf die Intervention der Truppen des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei anhand von Materia­lien des Sicherheitsdienstes. In den ersten Tagen der Intervention begann der Sicherheitsdienst mit der Durchführung der Operation „Podhale”. Im Rahmen dieser Operation beobachtete er aufmerksam die Stimmung der Bevölkerung im ganzen Land. Seine lokalen Strukturen übermittelten dem Innenministe­rium in speziellen Berichten Informationen über die Haltung der lokalen Bevölkerung zum „Prager Früh­ling”, der militärischen Intervention in der Tschechoslowakei, den Protesten, der Marktsituation usw. Als Ergebnis der Operation „Podhale” entstanden sehr interessante Dokumente, die nicht nur die Haltung der Bevölkerung von Ermland und Masuren zu den Ereignissen in der Tschechoslowakei im Jahr 1968 widerspiegeln, sondern auch den Umfang der Maßnahmen, die vom Sicherheitsapparat der Volksrepu­blik Polen ergriffen wurden.

Schlagworte:

Operation „Podhale”, Tschechoslowakei, „Prager Frühling”, Ermland und Masuren, das Jahr 1968

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Zitierregeln

Gross, R. (2025). Die Bevölkerung von Ermland und Masuren angesichts des Einmarsches der Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei im Jahr 1968 im Lichte der Dokumente des Sicherheitsapparats. Echa Przeszłości, (XXVI/2), 281–315. https://doi.org/10.31648/ep.12159

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